Neujahrskonzert

Wendland-Sinfonieorchester  

Kurhaus Bad Bevensen
Dahlenburger Straße 1
29549 Bad Bevensen

Tickets from €25.00
Concessions available

Event organiser: Bad Bevensen Marketing GmbH, Dahlenburger Str. 1, 29549 Bad Bevensen, Deutschland

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Event info

Veranstalter: Kulturverein Bad Bevensen

Im diesjährigen Neujahrskonzert des Wendland-Sinfonieorchesters wird diesmal sowohl Seltenes als auch Neues zu Gehör gebracht. Nicht der Komponist, wohl aber das Werk, das zuerst erklingt, ist nicht oft zu hören: Es handelt sich um die Ouvertüre zur Oper Rienzi, der letzte der Tribunen, von Richard Wagner. Rienzi war Wagners dritte Oper und sein erster großer Erfolg, und viele der musikalischen Ideen, für die er später berühmt wurde, nehmen hier hörbar ihren Anfang. Nach dem Motto „das Beste zum Schluss“ brachte Wagner die Ouvertüre als letztes zu Papier. Aus einem einzelnen Trompetenton entspinnt sich musikalisch das gesamte Schicksal des Volkstribuns Rienzi, der versucht, das Volk Roms von dem Terror zweier verfeindeter Adelsfamilien zu befreien.

Das jüngste Werk des Abends ist das Rhapsody-Concerto für Viola und Orchester von Bohuslav Martinu. Uraufgeführt wurde es 1953 in Cleveland und war eine Auftragskomposition des Bratschen-Stimmführers des San Francisco Symphony Orchestra, Jascha Veissi, der auch das Solo spielte. Martinu; war gebürtiger Tscheche und seiner Heimat zeitlebens verbunden, obwohl er den Großteil seines Lebens auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus in Frankreich und den USA verbrachte. Die vielen tschechischen Volksmelodien in seiner Musik zeugen von seiner Sehnsucht nach seiner alten Heimat: am Ende des Rhapsody-Concertos erklingt ein leiser Trommelrhythmus, der eine Erinnerung an Martinus Kindheit darstellt, als er als kleiner Junge auf einer Spielzeugtrommel spielend um den Laufgang des Kirchturms in seinem Geburtsort Policka marschierte. Die Solistin des Abends ist die junge Bratschistin Sarah Praetorius.
So schnell wie Bohuslav Martinu; gewohnt war, seine kompositorischen Ideen zu Papier zu bringen, so lange musste die Welt auf Rachmaninows zweite Sinfonie warten: erst 12 Jahre nach der ersten Sinfonie wurde die zweite 1908 in St. Petersburg uraufgeführt. Der Grund für diese Verzögerung waren Rachmaninows große Selbstzweifel nach der katastrophalen Aufführung seiner ersten Sinfonie, die von den Kritikern, vom Publikum und vom Dirigenten, der sich vor der Aufführung extra Mut angetrunken hatte, gleichermaßen verschmäht worden war. Umso größer war der Druck, der auf Rachmaninow lastete, und umso häufiger legte er über lange Strecken das Manuskript der zweiten Sinfonie beiseite. Vollendet wurde die Sinfonie schließlich während eines Aufenthalts in Dresden, wo Rachmaninow das Komponieren am leichtesten fiel. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen und war von Anfang an ein voller Erfolg. Einer von mehreren Höhepunkten der Sinfonie ist das wunderbare Klarinettensolo im dritten Satz.

Programm:
1. Richard Wagner: Ouvertüre zur Oper „Rienzi, der letzte der Tribunen“
2. Bohuslav Martinu: Rhapsody-Concerto für Viola und Orchester
3. Sergej Rachmaninow: 2. Sinfonie in e-Moll, op. 27

Dirigent:
Friedrich Praetorius

Foto: Andreas Minwegen

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